| Ort der Ausführung: | Hessen, Deutschland, Europa |
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| Zeitraum: | Apr - Sept 2022 |
| Verwendete Produkte: |
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Aus der historischen Nutzung an einem Standort war bekannt, dass in früheren Jahrzehnten schadstoffbelastete Abwässer in offene Grabensystemen abgeleitet wurden. Abstromig wurden Belastungen durch Schadstoffe im Grundwasser gemessen. Die Lage der historischen Gräben ließ sich nur vage rekonstruieren. Das Grundstück ist nach Jahrzehnten von einem Wald überwachsen.
Zur Vorbereitung von Bohrarbeiten nutzen wir Phytoscreening anhand von Baumkernproben, um im Wasser gelöste Schadstoffe zu detektieren. Hierzu entnehmen wir beim Phytoscreening Proben aus Bäumen. Diese nehmen Bodenwasser bzw. oberflächennahes Grundwasser auf. Sind in diesem Wasser Schadstoffe gelöst, können wir diese flüchtigen Schadstoffe in den Baumproben nachweisen. Aus den Befunden werden damit mittelbar Hinweise auf das Vorhandensein der untersuchten Substanzen im Wurzelraum der Bäume geliefert.
Besondere Herausforderungen:
Baumproben wurden teils aus Bäumen auch in schlecht bis sehr schlecht zugänglichen Waldbereichen entnommen. Unter anderem wurden die Proben auf Schadstoffe wie Benzol, Chlorbenzol, cis-1,2-Dichlorethen oder 1,4-Dioxan untersucht.
Anhand der Ergebnisse war ein Nachweis von oberflächennahen Eintragsbereichen und eine Ausweisung von Hauptbelastungsbereichen möglich. Die sehr gute Korrelation mit nachfolgend entnommenen Bodenproben (oberflächennah und mit leichtem Bohrgerät) bestätigte die Qualität unseres Phytoscreenings.
Das kombinierte Erkundungskonzept ermöglichte eine Eingrenzung der Belastungsschwerpunkte. Die hierauf aufbauende differenzierte Gefährdungsabschätzung war Basis für die weitere Sanierungsplanung.
Ein Einsatz von schwerem Bohrgerät in schwer zugänglichem Gelände war zur Abgrenzung der Eintragsbereiche nicht erforderlich.
Weitere Informationen zur Altlstenerkundung mit Phytoscreening erhalten Sie unter https://www.reconsite.com/leistungen/altlasten/altlastenerkundung
| Verfahren: | Gefährdungsabschätzung, Phytoscreening |
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