Phytoscreening zur Erkundung von Schadstoffen im Grundwasser und schädlichen Bodenveränderungen

Nachweis von Schadstoffen in Boden und Grundwasser mit Phytoscreening: Vorbereitung zur Entnahme von Baumkernproben bei der Altlastenerkundung
Dienstleister

reconsite GmbH

Auberlenstraße 13 / 70736 Fellbach
Telefon: +49 711 410190 0
Beschreibung

Standortsituation

Aus der historischen Nutzung an einem Standort war bekannt, dass in früheren Jahrzehnten schadstoffbelastete Abwässer in offene Grabensystemen abgeleitet wurden. Abstromig wurden Belastungen durch Schadstoffe im Grundwasser gemessen. Die Lage der historischen Gräben ließ sich nur vage rekonstruieren. Das Grundstück ist nach Jahrzehnten von einem Wald überwachsen.

Erkundung von schädlichen Bodenbelastungen und Grundwasserverunreinigungen

Zur Vorbereitung von Bohrarbeiten nutzen wir Phytoscreening anhand von Baumkernproben, um im Wasser gelöste Schadstoffe zu detektieren. Hierzu entnehmen wir beim Phytoscreening Proben aus Bäumen. Diese nehmen Bodenwasser bzw. oberflächennahes Grundwasser auf. Sind in diesem Wasser Schadstoffe gelöst, können wir diese flüchtigen Schadstoffe in den Baumproben nachweisen. Aus den Befunden werden  damit mittelbar Hinweise auf das Vorhandensein der untersuchten Substanzen im Wurzelraum der Bäume geliefert.

Besondere Herausforderungen:

  • teilweise schlecht bis sehr schlecht zugängliche Waldbereiche (u.a. viel Unterholz bzw. Feuchtbereiche (u.a. vernässte Bombentrichter))
  • Zeitdruck zur schnellen Optimierung einer beauftragten Bohrkampagne

Erkundungsergebnis und Bewertung

Baumproben wurden teils aus Bäumen auch in schlecht bis sehr schlecht zugänglichen Waldbereichen entnommen. Unter anderem wurden die Proben auf Schadstoffe wie Benzol, Chlorbenzol, cis-1,2-Dichlorethen oder 1,4-Dioxan untersucht.

Anhand der Ergebnisse war ein Nachweis von oberflächennahen Eintragsbereichen und eine Ausweisung von Hauptbelastungsbereichen möglich. Die sehr gute Korrelation mit nachfolgend entnommenen Bodenproben (oberflächennah und mit leichtem Bohrgerät) bestätigte die Qualität unseres Phytoscreenings.

Das kombinierte Erkundungskonzept ermöglichte eine Eingrenzung der Belastungsschwerpunkte. Die hierauf aufbauende differenzierte Gefährdungsabschätzung war Basis für die weitere Sanierungsplanung.

Ein Einsatz von schwerem Bohrgerät in schwer zugänglichem Gelände war zur Abgrenzung der Eintragsbereiche nicht erforderlich.

Weitere Informationen zur Altlstenerkundung mit Phytoscreening erhalten Sie unter https://www.reconsite.com/leistungen/altlasten/altlastenerkundung

Erkundungs-Eigenschaften
Verfahren: Gefährdungsabschätzung, Phytoscreening
Auftraggeber
Eine Firma aus Deutschland
Referenz weiterempfehlen

Weitere Referenzen des Unternehmens reconsite GmbH

Zur Beta einladen